Über Bienen

Allgemein

  • zu "Bienen" gehören Wildbienen, Hummeln und Honigbienen
  • Ein (Honig-)Bienenvolk umfasst 10.000 bis über 50.000 Bienen
  • Im Sommer benötigt ein Volk: 200 ml Wasser pro Tag, 10-15 kg Nektar pro Monat, 2-4 kg Pollen pro Monat!
  • Eine Sammelbiene bestäubt ca. 200 Blüten am Tag (10 Ausflüge mit je 20 Blütenbesuchen/Tag)!
  • Eine einzelne Honigbiene produziert in ihrem Leben etwa nur 1/5 eines Teelöffels an Honig - dafür fliegt sie ca. 300.000 Blüten an!
  • Ein Glas Honig (500g) entspricht 500.000 bis 3 Millionen Blütenbesuche bzw. ca. 100.000 Km!
  • Bienen haben 5 Augen und nehmen die Farben anders als wir wahr: blau ist besonders attraktiv, auch weiss (UV-absorbierend erscheint den Bienen blaugrün) und gelb, rot ist schwarz, grün ist grau, sie können das für uns unsichtbare Ultraviolett sehen.

Die 3 Bienenwesen

  • Königin: gibt's nur einmal im Volk! Sie hält das Volk durch ihre Pheromone zusammen, wird von den Arbeiterinnen gefüttert und gepflegt und verlässt das Volk (außer beim Schwärmen) nur einmal im Leben - zur Begattung ("Hochzeitsflug"). Anschließend bleibt sie im Volk und legt bis über 2.000 Eier/Tag! Sie kann bis zu 5 Jahre leben.
  • Prinzipiell kann jedes (befruchtetes) Bienchen-Ei eine Königin werden!
  • Arbeiterinnen: Sie arbeiten für das Volk 24 St./Tag, es besteht eine klare Arbeitsteilung! Die ersten 3 Wochen bleiben sie im Volk (putzen, Nektar/Pollen abnehmen, füttern, Honig bearbeiten, Wachs produzieren und Waben bauen, Stock verteidigen). Erst ab ca. 22. Tag fliegen sie raus zum Sammeln von Nektar, Pollen und Wasser. Sie sind nicht fortpflanzungsfähig, leben 3-4 Wochen im Sommer (je nach Arbeitsbelastung) und bis über 6 Monate im Winter.
  • Drohnen: männliche Bienen, dürfen alle Völker (auch fremde!) besuchen und werden dort gefüttert und gepflegt. Sie sammeln keinen Nektar oder Honig, die Hauptaufgabe ist die Begattung einer Königin. Sie besitzen keinen Stachel! Drohnen sind nur April - August im Volk vorhanden, leben ca. 6 Wochen.

Honig

  • Honig entsteht erst nach einer gewissen Zeit durch die Einlagerung des Blütennektars in die Bienenwaben. Er dient den Bienen sowohl als Nahrung für die Brut, als auch als Futterreserve für den Winter.
  • besteht hauptsächlich aus Fructose (Fruchtzucker), Glucose (Traubenzucker) und Wasser sowie Mineralstoffe, Aminosäuren, Antioxidantien, Spurenelemente und Vitamine
  • je mehr Glucose, desto schneller kristallisiert der Honig (Blüten- und Waldhonig langsam, Rapshonig schnell)
  • Honig sollte nicht über 38°C erwärmt werden - Aminosäuren werden zerstört!

Bienenstich

  • Eine Biene kann bei Menschen nur einmal stechen. Ihr Stachel ist mit einem kleinen Widerhaken ausgestattet.  Beim Wegfliegen verbleibt der Stachel in unserer Haut und zieht damit das Stachelorgan der Biene aus ihrem Hinterleib, sie stirbt kurz danach.
  • Sie kann jedoch andere Insekten ohne Verletzung stechen.